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Burg- und Klosteranlage
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Ritter Ole

13. JH.

Bauspuren einer Befestigung

1311-16

Erweiterung der Anlage zu einer wehrhaften Abschnittsburg unter Heinrich von Leipa

1364

Kaiser Karl IV ordnet den Bau des Kaiserhauses an

1369

Er stiftet dem Orden der Cölestiner das Kloster auf dem Oybin

1369-84

Bau der Klosterkirche unter Mitwirkung des Prager Dombaumeisters Peter Parler aus Gmünd

1.H 16. JH.

Auflösung des Klosters im Zuge der Reformation

1577

Zerstörung von Burg und Kloster Oybin durch Blitzschlag

1681

Ein Felsabriss verursacht weitere Zerstörung

1.H. 18. JH.

Alexander Thiele, Hofmaler von Friedrich August III. wird zum Wiederentdecker der romantischen - von der Natur überwucherten Gemäuer

19. JH.

Caspar David Friedrich, Carl Gustav Carus und viele andere malen Oybin-Motive

1829

Beräumung der Klosterkirchruine von Schutt

1877

Sanierung des Kaiserhauses

1883

Eröffnung des Museums auf dem Berg Oybin durch Dr. A. Moschkau im Wohnturm der Burg

1903-06

Cornelius Gurlitt und Hugo Rathgens erforschen und dokumentieren die Ruinen von Burg und Kloster Oybin

1936

Der reichhaltige Museumsbestand wird durch Verkäufe der Moschkauerben an Zittau dezimiert

1945

Das Oybin-Museum ist verwüstet und des Großteils seines Inventars beraubt. Herrmann Knobloch rettet das hier eingelagerte, dann fast zerstörte Zittauer Fastentuch von 1472.
In den kommenden Jahrzehnten beginnt ein Wettlauf mit dem Verfall. Immer wieder werden notdürftige Sanierungsmaßnahmen ausgeführt und teilweise wieder abgebrochen, so der Wohnturm, an der Klosterkirche und im Bereich des Bergfriedhofes.

1972-73

In der Klosterkirche wird durch viele Freiwillige Helfer ein Open-Air-Konzertsaal eingerichtet, der in den Folgejahren intensiv zu Live- und Phonokonzerten genutzt wird.

1991-92

Ein umfassendes Sanierungs- und Nutzungskonzept wird erstmals erstellt, seit 1993 schrittweise umgesetzt und viele Bereiche völlig neu erschlossen.

1993

übernimmt die Gemeinde Oybin den Oybin durch einen Erbbaurechtsvertrag von der Stadt Zittau.

2001

Das Bahrhaus wird als Museumsraum mit einer Ausstellung zu “Öfen und Heizung im Mittelalter” neu eröffnet.

2002

Im Wohnturm wird die Ausstellung “Die Habsburger und das Kloster Oybin” eröffnet. In der Unterkirche findet die erste Ausstellung statt, “Fotoimpressionen gestern und heute vom Oybin”.

2004

Die Klosterkirch-Ruine ist nach 3-jähriger Sanierungsarbeit wieder als Konzert- und Theatersaal nutzbar.